Rotkohl-Tarte mit Feta

Zutaten (Für eine Tarte von Ø30 cm, ergibt 8 Stücke)

Für den Boden:

250g Mehl

125g Butter

Salz

getrocknete Hülsenfrüchte zum Blindbacken

 

Für den Belag:

500 g frischer Rotkohl (oder 1 Glas á 720ml)

200g Schlagsahne

150g Fetakäse

2 Eier

1 TL gerebelter Thymian

Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Das Mehl mit der Butter, einer Prise Salz und 100 ml kaltem Wasser zu einem glatten Teig verkneten und für 30 Minuten kühlstllen. Den Ofen auf 180 °C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
  2. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und die eingefettete Tarte-Form damit auslegen. Mit etwas Backpapier bedecken, mit getrockneten Hülsenfrüchten beschweren und für ca. 10 Minuten blindbacken. Anschließend das Backpapier und die Hülsenfrüchte entfernen und weitere 10 Minuten backen. Danach kurz abkühlen lassen und die Ofentemperatur auf 180 °C reduzieren.
  3. Den Rotkohl gleichmäßig auf dem Teigboden verteilen. Die Eier mit der Sahne und dem Thymian vermengen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und über den Rotkohl gießen. Den Feta auf der Tarte zerbröseln und noch einmal für ca. 40 Minuten auf der untersten Ofenschiene backen.

Ob die Besonderheiten zutreffen, hängt im Einzelfall von den verwendeten Produkten ab. Bitte informieren Sie sich anhand der dort aufgeführten Inhaltsstoffe.

Rotkohl oder Blaukraut?

Material

3 Gläser

  • Wasser
  • Obstessig (farblos)
  • Natron
  • 1/2 Kopf Rotkohl
  • Kochtopf, Schneidebrett
  • Küchenmesser, Sieb, Löffel
  • Kanne

Anleitung

Den Rotkohl kleinschneiden und mit etwas Wasser im Kochtopf aufkochen. Nach etwa zwei Minuten den Topf vom Herd nehmen, damit das Rotkohlwasser abkühlen kann. Den abgekühlten Topfinhalt durch ein Sieb gießen und die violette Flüssigkeit, das Rotkohlwasser, in einer Kanne auffangen.

Nun bereiten die Kinder die drei Versuchsgläser vor: Jedes Glas wird zur Hälfte mit Wasser gefüllt. In ein Glas füllt ein Kind zusätzlich etwas Obstessig, in ein anderes etwas Natron. Können die Kinder hier schon einen Unterschied zwischen den drei Gläsern sehen?

Dann geben sie in jedes Glas etwas Rotkohlwasser. Was können die Kinder beobachten? Das Glas mit purem Wasser färbt sich bläulich-violett wie das Rotkohlwasser. Die Farbe im Essigglas färbt sich rot, während das Glas mit Natron eine grüne Farbe zeigt.

Was passiert?

Pures Wasser verändert das Rotkohlwasser nicht, es verhält sich neutral. Das Essigwasser im Glas dagegen verändert den Farbstoff Cyanidin im Rotkohl, reagiert als Säure und färbt das Rotkohlwasser rot. Dagegen reagiert Natron als Base, und das Wasser zeigt eine grüne Farbe.

In der regionalen deutschen Küche werden diese Reaktionen folgendermaßen genutzt: Rotkohl wird im Rheinland gerne zusammen mit sauren Äpfeln zubereitet, die den Kohl schön rot färben. In Norddeutschland kocht man dagegen Rotkohl eher mit etwas Zucker, wodurch die Blaufärbung des Rotkohls erhalten bleibt. Deshalb wird er in diesen Regionen auch Blaukraut genannt.

Im Labor werden Farbstoffe wie die im Rotkohlwasser als Indikator für den pH-Wert, also den Säuregehalt, in zahlreichen Experimenten genutzt.

Variante 1

Das Rotkohlwasser in Eiswürfelbehälter füllen und einfrieren. Die drei Gläser wie gehabt vorbereiten und jeweils einen Rotkohl-Eiswürfel dazugeben. Das Wasser verfärbt sich entlang der Eiswürfel ganz langsam und bildet feine farbige Schlieren.

Variante 2 „Verwandlung im Eisschrank“

(Übriggebliebenes Rotkohlwasser oder mit Lebensmittelfarbe gefärbtes Wasser kann für ein weiteres Experiment genutzt werden.)

Material

  • Rotkohlwasser oder mit Lebensmittelfarbe gefärbtes Wasser
  • Saubere, durchsichtige Plastikflasche
  • Trichter
  • evtl. Orangensaft

Anleitung

Die Plastikflasche mit dem gefärbten Wasser mithilfe eines Trichters etwa zu drei Viertel füllen und aufrecht in den Gefrierschrank stellen. Am nächsten Tag ist eine farbige Säule im Kern der Flasche zu sehen, der Rest der Flüssigkeit ist klar.

Was passiert?

Beim Gefrieren verdrängt das Wasser alle anderen Bestandteile der Mischung, hier also die Farbstoffe. Da das Wasser in der Flasche von außen nach innen gefriert, ist der Farbstoff in die Mitte der Flasche geschoben worden.

Variante

Das Experiment funktioniert genauso mit Orangensaft, z. B. beim Herstellen von selbstgemachtem Eis. Das Eis ist außen heller und schmeckt wässriger als innen.