Möhren-Walnuss-Schnitten

Zutaten

Für den Teig:

5 Eier

200 g Möhre

200 g Walnüsse

120 g Zucker

80g Mehl, Type 1050

Saft einer halben Orange

1 gehäufter TL Backpulver

 

Für die Füllung:

1 Tafel Dunkle Schokolade (100g)

30 g Walnüsse

25 g Butter

1 EL Milch

 

Außerdem:

Kakaopulver zum Bestäuben

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 200° C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Die Walnüsse grob hacken, die Möhren schälen und fein raspeln.
  2. Für den Teig die Eier trennen. Die Eigelbe mit dem Zucker schaumig rühren und den Orangensaft unterrühren. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und über die Eimasse sieben, alles gut verrühren. Die Walnüsse und die Möhren unterheben. Die Eiweiße steif schlagen und vorsichtig unter den Teig heben.
  3. Den Teig auf das Backblech geben und gleichmäßig verstreichen. Für ca. 20-35 Minuten backen, vollständig abkühlen lassen und in gleichmäßige Quadrate schneiden.
  4. Für die Füllung die Dunkle-Schokolade vorsichtig im Wasserbad schmelzen. Langsam Milch und Butter einrühren und die Creme etwas abkühlen lassen.
  5. Nun die Hälfte der Teigstücke mit der abgekühlten Schokocreme bestreichen, dann die anderen Teigstücke daraufsetzten. Mit gesiebtem Kakaopulver bestäuben. Zum Schluss mit je einer Walnusshälfte dekorieren.

Ob die Besonderheiten zutreffen, hängt im Einzelfall von den verwendeten Produkten ab. Bitte informieren Sie sich anhand der dort aufgeführten Inhaltsstoffe.

Fair genießen

Gerade in der Winterzeit genießen wir gerne Köstlichkeiten aus fernen Ländern wie Schokolade, Kakao, Kaffee oder Bananen. Doch in den köstlichen Geschmack mischt sich leicht eine bittere Note, wenn man sich die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Produzenten ansieht. Oft leben die Bauern in bitterer Armut. Von den ohnehin niedrigen Weltmarktpreisen kommt nur ein so kleiner Teil bei den Produzenten an, dass sie auf die Hilfe ihrer ganzen Familie angewiesen sind - auch ihrer Kinder. So arbeiten nach Schätzungen z. B. allein in Westafrika zwei Millionen Kinder auf Kakaoplantagen. Für diese Situation gibt es verschiedene Ursachen. Der Preisdruck auf dem Weltmarkt und die Übermacht der Lebensmittelkonzerne und Großhändler spielen darunter eine wichtige Rolle. Aber es gibt auch Projekte, die Situation der Produzenten zu verbessern. Deren Produkte tragen meist Gütesiegel; Fairtrade ist das wohl bekannteste unter ihnen, utz und gepa+ sind ähnlich prominent. Kakao, Kaffee und Bananen, aber auch Obst, Säfte, Tee, Schokolade, Nüsse, Gewürze können ein Siegel tragen; sogar Kerzen, Kleidung, Schmuck, Spielzeug oder Fußbälle. Damit die Produkte ein Gütesiegel erhalten, müssen auf allen Stationen der Produktionskette gewisse Umwelt- und Sozialstandards eingehalten werden. Je nach Siegel unterscheiden sich die Kriterien etwas. Kinderarbeit ist absolut verboten, die Lebensbedingungen auf den Plantagen müssen verbessert werden, es gibt meist Prämien für Dorfschulen oder Brunnenbau. Die Einhaltung der Standards wird überwacht, aber auch die Überwachung kostet Geld, das die Bauern dann wieder nicht bekommen – das ist einer der Kritikpunkte an den Siegeln. Auch wenn ein Gütesiegel nicht alle Probleme löst und manche Kritik daran berechtigt ist, ist es doch ein Schritt in die richtige Richtung: Genuss ohne bitteren Nachgeschmack.

Der „bunte Teller“

Zur Vorweihnachtszeit gehört in vielen Familien auch der „bunte Teller“, eine mit Süßigkeiten, Obst und Nüssen gefüllte Schale, die zum Naschen einlädt. Als Gabenteller entstammt der „bunte Teller“ ursprünglich dem Nikolausbrauchtum, mit dem an den heiligen Nikolaus erinnert wird, der einst in Kleinasien, im heutigen Antalya lebte.

Nikolaus erbte von seinen Eltern ein Vermögen, das er nicht für sich behalten, sondern mit denen teilen wollte, die in Not sind. Besonders um die Kinder kümmerte er sich sehr. Auch heute, so die Legende, kommt Nikolaus an seinem Namenstag zu den Menschen. Er besucht die Kinder und bringt ihnen kleine Geschenke. Ganz unerkannt tut er das, wenn er sie in die blank geputzten Schuhe oder auf einen Teller legt.