Kefir-Beeren-Shake

Zutaten (für 4 Portionen)

500 ml Kefir

400 g frische Beeren

½ Bund frische Minze

1 Zitrone

Ggf. etwas Honig

Zubereitung

  1. Die Beeren und die Minze gut waschen. Die Zitrone auspressen.
  2. Den Zitronensaft mit den Beeren, der Minze und dem Kefir pürieren. Ggf. mit etwas Honig nachsüßen.
  3. Den Shake mit einem Minzblatt servieren.

Ob die Besonderheiten zutreffen, hängt im Einzelfall von den verwendeten Produkten ab. Bitte informieren Sie sich anhand der dort aufgeführten Inhaltsstoffe.

Trinken und Getränke

Genauso wichtig wie gesundes Essen ist die Wahl der richtigen Getränke. Um den täglichen Flüssigkeitsbedarf zu decken, ist es wichtig, ausreichend zu trinken. Für Kinder zwischen 1 und 6 Jahren werden ca. 800 ml (entspricht 4–5 Gläsern) und für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren werden ca. 1000 ml (entspricht 5–6 Gläsern) Flüssigkeit pro Tag empfohlen. Wenn ein Kind zu wenig trinkt, wird es möglicherweise unkonzentriert, klagt über Kopfschmerzen oder fühlt sich müde – daran können Eltern den Mangel erkennen. Wird zu wenig getrunken, leidet aber oft der gesamte Organismus.

Am besten eignet sich Wasser als Getränk. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie Mineralwasser, stilles Wasser oder einfach nur Leitungswasser bevorzugen. Trinkwasser aus der Leitung ist in Deutschland ein streng kontrolliertes Lebensmittel und kann ohne Bedenken getrunken werden. Weitere geeignete Durstlöscher sind ungesüßte Früchte- und Kräutertees. Sie enthalten keine unnötigen Kalorien und sind auch für die Zähne unbedenklich.

Süßes sollte beim Trinken dagegen immer eine Ausnahme sein. Das Angebot an Säften ist vielfältig, allerdings gibt es große qualitative Unterschiede. Der frisch gepresste Saft und der sogenannte Direktsaft bestehen zu 100% aus reinem Saft, sind aber reich an Nährstoffen. Weiterhin unterscheidet man zwischen Nektar (enthält zwischen 25–30% Saft) und Fruchtsaftgetränken (enthalten 6–30% Saft). Die Fruchtlimonaden bilden das Schlusslicht, da sie nur noch einen sehr geringen Saftanteil haben und ihnen oft Zucker, Süß- oder Aromastoffe zugesetzt werden.

Vieles, was Kinder besonders gerne trinken, wie z. B. Capri-Sonne, Fruchttiger oder Tritop, enthält viel mehr Zucker als empfohlen wird und fördert so neben Karies auch Übergewicht. Kaffee, schwarzer Tee, Eistee und koffeinhaltige Limonaden sind aufgrund des Koffeingehaltes nicht für Kinder geeignet!

Ernährungspyramide: Getränke

Und es geht weiter mit der Ernährungspyramide …

Trinken ist wichtig! Das haben wir wohl alle schon ganz oft gehört. Doch warum müssen wir trinken? Was sollen wir am besten trinken? Und wie viel sollte ich überhaupt täglich trinken? Um diese und noch viel mehr Fragen geht es in diesem Video. 

Viel Spaß dabei!

Minze

Minze ist ein Kraut der nördlichen Halbkugel und kommt ursprünglich sowohl in Europa als auch in Nordamerika vor.

Aroma

Minze tritt in vielen verschiedenen Sorten auf, die in der Regel alle intensiv duften und schmecken. Die bei uns am häufigsten verwendeten und kultivierten Minzen sind die nach Menthol schmeckende Pfefferminze, die etwas frischere Variante der Nanaminze (Marokkanische Minze) und die Apfelminze, die in Geschmack und Duft an säuerliche Äpfel erinnert. Neuere Sorten sind Schoko-Minze, Basilikum-Minze u. a.

Ernte

Alle Minzeblätter erreichen kurz vor ihrer Blüte im Juli/August ihr kräftigstes Aroma. Man kann die Blätter von Juni bis Oktober ernten. Wer sich Minze in den Garten setzt, sollte darauf vorbereitet sein, dass sie sich sehr schnell ausbreitet.

Verwendung

Am bekanntesten ist die Nutzung der frischen Minzeblätter sicherlich in anregenden und durstlöschenden Tees. Aber fein gehackt verfeinern sie auch Süßspeisen oder verleihen pikanten Gerichten eine ganz spezielle Note: Minze harmoniert besonders gut in Salaten und Quarks oder in pikanten Lammgerichten. Sie schmeckt aber auch gut in Schokolade, Kakao oder Eis.

Gesundheit

Minztees wirken schmerzlindernd bei Magen- und Darmbeschwerden und sind deswegen ein bewährtes Hausmittel gegen Blähungen und bei Krämpfen.

Apfelminze

Herkunft

Die Apfelminze ist eine der vielen europäischen Minzsorten.

Erntezeit

Geernet wird die Apfelminze ab Juni bis zur Blüte im Sommer. Mit der Blüte nimmt der Gehalt an Ölen und anderen  Inhaltsstoffen ab. Neben ihrer Bedeutung als wichtige Nektarpflanze findet Apfelminze auch vielseitige Verwendung in der Küche und als Heilpflanze.

Aroma

Das Aroma der Apfelminze ist fruchtig und weicher als bei Pfeffer- oder Nanaminze, was auch am geringeren Mentholgehalt liegt. Sie duftet nach frischen, säuerlichen Äpfeln.

Verwendung

Die frischen oder getrockneten Blätter eignen sich sehr gut für Soßen, Fleischgerichte, Salate und Obstspeisen. Durch den geringen Mentholgehalt passt Apfelminze hervorragend zu Süßspeisen und schmeckt auch Kindern als leckerer Tee.

Gesundheit

Apfelminze hat eine schmerzlindernde und krampflösende Wirkung, z. B. bei Beschwerden wie Übelkeit und Blähungen im Magen-Darm-Bereich.

Milch und Milchprodukte

So gesund ist Milch

Milch und Milchprodukte sind ein wichtiger Bestandteil einer gesunden und ausgewogenen Ernährung. Milch enthält alle Bausteine, die Kinder für ihr Wachstum brauchen: hochwertiges Eiweiß, viele Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und besonders Kalzium. Kalzium sorgt dafür, dass Knochenmasse im Körper aufgebaut wird und eine gesunde Zahnentwicklung stattfinden kann. Da der Körper Kalzium nicht selber herstellen kann, muss dieser elementare Baustein über die Nahrung aufgenommen werden. Und Milch zählt zu den besten Kalziumlieferanten: 1 Glas Milch enthält 240 mg Kalzium. Die gleiche Menge müsste sonst z. B. über 9 Scheiben Brot oder 400 g Lauch aufgenommen werden!

Aber nicht jedes Kind mag Milch, viele mögen auch bestimmte Milchprodukte nicht! Daher greifen Eltern häufig zu Fertigprodukten, die oft bunt und süß sind, aber nicht mehr viel von den wertvollen Inhaltsstoffen der Milch enthalten und auch geschmacklich kaum noch an Milch, Joghurt, Quark oder andere Milchprodukte erinnern. So entspricht z. B. die beworbene Extraportion Milch in der Milchschnitte nur etwa einem Teelöffel Milch, während die Kinder gleichzeitig eine Menge Fett und Zucker zu sich nehmen.

Die beste Alternative ist es, gesunde Milchprodukte immer wieder abwechslungsreich auf den Tisch zu bringen. Bei Kindern sind Joghurt oder Quark meist sehr beliebt. Ein selbstgemachter Fruchtquark ist schnell zubereitet, und Sie können ihn gut nach dem Mittagessen oder als Nachmittagsmahlzeit anbieten. Ein Rezept dazu finden Sie im Innenteil.

Kinder freuen sich, wenn Sie beim Zubereiten helfen können und essen die selbstgemachten Speisen dann noch lieber. Nutzen Sie daher die ganze Vielfalt der Milchprodukte und kombinieren Sie diese auch mit frischem Gemüse oder Kräutern.

Welche Milch ist für Kinder geeignet?

Das Wichtigste vorweg: Milch ist kein Durstlöscher, sondern zählt aufgrund des hohen Nährstoffgehalts als vollwertiges Lebensmittel!

Im Handel sind verschiedene Milchsorten erhältlich:

Rohmilch (auch als Vorzugsmilch) ist unbehandelte Milch, die nach dem Melken nur gekühlt (und evt. gefiltert) wird. Weil sie nicht erhitzt wird, werden Keime, die in der Milch vorkommen können, nicht abgetötet. Besonders für Kinder ist der Verzehr daher nicht zu empfehlen.

Frischmilch wird bei ca. 75° C wärmebehandelt (pasteurisiert), wodurch alle Keime abgetötet werden, während die meisten Vitamine erhalten bleiben. H-Milch wird bei ca. 150° C ultrahocherhitzt und ist dadurch mehrere Wochen haltbar. Dabei geht allerdings ein Teil der B-Vitamine verloren und der Geschmack verändert sich.

Seit einiger Zeit gibt es meist nur noch eine länger haltbare Frischmilch zu kaufen, die sogenannte ESL-Milch. Sie wird durch kurze, starke Erhitzung bei 120° C und teils auch durch sehr feine Filtration für längere Zeit haltbar gemacht. Auch sie verliert dadurch etwas an hitzeempfindlichen Vitaminen. Sie ist ungeöffnet etwa zwei Wochen haltbar, hat aber einen ähnlichen Kochmilchgeschmack wie H-Milch.

Verwenden Sie wegen des natürlichen Geschmacks und der vielen Nährstoffe am besten Frischmilch und verzichten Sie in jedem Fall auf den Verzehr von Rohmilch.

Ernährungspyramide: Milch und Milchprodukte

Heute geht es um die Milch und Milchprodukte in der gelben Etage der Ernähurngspyramide.

Wir erklären Euch, was es für verschiedene Milchprodukte gibt und warum Milch und Milchprodukte, in der richtigen Menge, gut für Euren Körper sind. Doch warum sollen wir drei Portionen Milch und nur eine Portion Fleisch am Tag zu uns nehmen? Auch diese Frage beantworten wir Dir.

Zum Abschluss gibt es ein kleines Experiment, in dem wir Dir zeigen, wie man Frischkäse selber herstellen kann.

Viel Spaß!