Kichererbsencurry

Ein winterlicher Gruß aus Nahost.

Zutaten (für 4 Portionen)

1 Dose Kichererbsen (400 g) oder 125 g getrocknete Kichererbsen*

400 g gehackte Tomaten (aus der Dose)

400 ml Kokosmilch

2 Karotten

Weiteres Gemüse nach Belieben

1 Zwiebel

½ Limette

2 Knoblauchzehen

2 EL Rapsöl

3 TL Currypulver

1 TL Kreuzkümmel, gemahlen

Salz, Pfeffer

*Wer getrocknete Kichererbsen verwenden will, muss diese vorher mindestens 12 Stunden quellen lassen. Dann werden sie bekömmlicher und die Garzeit verkürzt sich. Dafür gibt man sie in einen großen Topf und bedeckt sie mit ungefähr der doppelten Menge Wasser. Nach dem Quellen in einem Sieb abtropfen lassen und mit frischem Wasser abspülen. Dann die eingeweichten Kichererbsen in einen Topf geben und so viel Wasser hinzufügen, bis sie gut bedeckt sind. Bei mittlerer Hitze ca. 1 Stunde kochen, bis man mit einem Messer leicht hineinstechen kann.

Zubereitung

  1. Die Zwiebel in kleine Würfel schneiden, den Knoblauch kleinhacken, die Karotten schälen oder gut abwaschen und in dünne Scheiben schneiden.
  2. Öl in einer Pfanne oder einem Stieltopf erhitzen. Erst die Zwiebel darin glasig dünsten, dann Knoblauch, Curry und Kreuzkümmel dazugeben und etwas anbraten.
  3. Karotten dazugeben und ebenfalls mit anbraten.
  4. Kichererbsen abtropfen lassen und abspülen. Dann mit den gehackten Tomaten und der Kokosmilch in die Pfanne geben und bei mittlerer Hitze ca. 10 Minuten köcheln lassen.
  5. Den Saft einer halben Limette dazu geben und alles mit Salz und Pfeffer abschmecken.

 

Tipp

Dazu passt Reis oder Pfannenbrot. Das Curry eignet sich sehr gut, um Gemüsereste darin zu verwerten, z. B. Süßkartoffeln, Paprika, Spinat, Brokkoli oder Blumenkohl. Mit etwas Banane bekommt es eine süßliche Note.

Ob die Besonderheiten zutreffen, hängt im Einzelfall von den verwendeten Produkten ab. Bitte informieren Sie sich anhand der dort aufgeführten Inhaltsstoffe.

Kreuzkümmel (Cumin)

Aroma

Geschmacklich ist Kreuzkümmel sehr intensiv und hat ein leicht brennendes und bitteres Aroma.

Vorkommen   

Kreuzkümmel - oder auch Cumin - kommt ursprünglich aus dem Orient, wird aber mittlerweile überall in warmen und gemäßigten Zonen angebaut.

Ernte

Die Früchte reifen an 30-50 cm hohen Stengeln. Kreuzkümmel ist einjährig und wird aus den Samen gezogen. Die Ernte findet im Spätsommer statt, wenn sich das Kraut verfärbt hat und die Samen eine gelbe Farbe angenommen haben.

Verwendung

Kreuzkümmel hat einen intensiven Geschmack und so muss man aufpassen, dass man die Gerichte nicht überwürzt. In Mexiko und Nordafrika, aber vor allem in Indien wird Kreuzkümmel für Currys, Masalas und Eintöpfe und zum Würzen von Couscous verwendet. Im Orient dient es auch als Brotgewürz.

Harmonie

Kreuzkümmel verträgt sich besonders gut mit Nelken, Kardamom, Lorbeer, Ingwer und Zimt, da diese Gewürze ebenfalls einen intensiven Geschmack haben.

 

Gesundheit

Kreuzkümmel regt den Stoffwechsel an und kann gegen Blähungen helfen.

Curry

Curry ist eine Komposition aus mindestens zehn und bis zu 35 verschiedenen Gewürzen. In der indischen Küche werden auch allgemein verschiedene Gerichte auf der Basis einer pikanten Soße in Kombination mit Gemüse, Fisch oder Fleisch Curry genannt. Dort hat jede Familie ihre eigenen Gewürzmischungen

Aroma

Eine Curry-Gewürzmischung kann je nach Zusammensetzung von mild über leicht-süßlich bis würzig-scharf schmecken.  

Zusammensetzung

Einige Gewürze kommen in fast jedem Curry vor. Dazu gehören Zimt, Kurkuma, Pfeffer, Koriander, Kardamon, Muskat, Piment, Bockshornklee und Nelken (siehe auch Kleine Gewürz- und Kräuterschule auf iss-dich-fit.de).

Die bei uns zu kaufenden Curry-Gewürzmischungen variieren vom „Indischen Curry“, das eher mild ist, bis zum scharf-würzigen „Bombay-Curry“.

Verwendung

Curry-Gewürzmischungen können sehr vielseitig verwendet werden, sie verleihen Speisen eine leicht exotische Note. Besonders gut entwickeln die Gewürze ihr Aroma, wenn sie in etwas Fett angebraten werden; hierbei sollte man aber unbedingt darauf achten, dass das Pulver nicht verbrennt.

Currypulver schmeckt in Reis- und Nudelgerichten, bei Schmorgerichten mit Lamm und Geflügel, verleiht aber auch vielen Gemüsesorten den nötigen Pep: hierzu gehören z. B. Blumenkohl, Kürbis, Kohl und vieles anderes. Besonders interessant und wohlschmeckend ist auch das Zusammenspiel mit süß-sauren Lebensmitteln wie z. B. Mango, Ananas, Bananen und Kokosraspeln.

Currypulver kann zudem gut mit Knoblauch, Zwiebeln, Lorbeer und frischem Koriander kombiniert werden.

Gesundheit

Curry ist appetitanregend.

Reis

Zutaten (4 Personen)

250 g Reis

500 ml Salzwasser oder Brühe

 

Zubereitung

  1. Das leicht gesalzene Wasser bzw. die Brühe mit dem Reis in einen Topf geben. Die Herdplatte auf mittlerer Hitze einstellen. Nach etwa 4 Minuten sollte die Flüssigkeit mit dem Reis leicht zu kochen begonnen haben.
  2. Die Temperatur auf die kleinste Hitze zurück schalten, den Reis einmal umrühren und dann köcheln lassen.
  3. Nach 15 Minuten den Herd ausstellen und den Topf von der Platte nehmen. Der Reis muss nun noch für ca. 5 Minuten weiter quellen, dann sollte die gesamte Flüssigkeit verschwunden sein. Jetzt noch einmal gut umrühren, in eine Schale umfüllen und servieren.

Tipp

Wenn man keine Möglichkeit hat den Reis oder die Flüssigkeit abzuwiegen, kann man sich ganz einfach helfen. Man nimmt einen Kaffeebecher und füllt diesen mit Reis und anschließend 2x mit Wasser.

Knoblauch

Seit über 5000 Jahren scheiden sich die Geister, wenn es um Knoblauch geht: Die einen können seinen Geruch kaum ertragen, die anderen sind ganz verrückt danach. Und beinahe genau so lange gibt es die unterschiedlichsten Geschichten: Knoblauch schützt vor Vampiren, dem bösen Blick, hat magische Zauberkräfte u. a. Im 18. Jahrhundert war Knoblauch in Sibirien sogar ein Zahlungsmittel für Steuern. In der heutigen Zeit verbinden viele Menschen mit Knoblauch aber vor allem seine gesunde Wirkung fürs Herz.

Aroma

Knoblauch hat ein scharf-beißendes Aroma, das ein wenig an den Geschmack von Zwiebeln erinnert.

Vorkommen  

Ursprünglich kommt Knoblauch aus Zentralasien, wird heute aber weltweit kultiviert. Das größte Anbaugebiet liegt in Kalifornien. In Europa wird Knoblauch vor allem in Spanien und im Balkan angebaut.

Ernte

Von Sommer bis Herbst können die Knollen geerntet werden. Besonders aromatisch sind die kleinen Knollen im Frühsommer.

Verwendung

Knoblauch kann roh, gebraten und gegart verzehrt werden. Sein Aroma ist milder, wenn er in Gerichten mitgegart wird. Er verfeinert Dressings, kalte Suppen und Dips, fehlt in kaum einem Pastagericht und gehört zu vielen Schmorgerichten dazu. Lamm und Huhn sind Fleischsorten, zu denen Knoblauch gut passt.

Für die, die der unvermeidbare Knoblauchgeruch stört: Ein Glas Milch oder Rotwein mildern den Geruch ebenso wie das Kauen von frischer Petersilie.

Gesundheit

Knoblauch regt die Verdauung an, hilft bei Fettstoffwechselstörungen, Bluthochdruck und Arteriosklerose. Er wird daher besonders von Menschen mit Herzkreislaufbeschwerden geschätzt.

Quellen

Quellen lassen ist die ideale Garmethode für trockene Zutaten, die viel Flüssigkeit benötigen, um gar bzw. weich zu werden. Nahrungsmittel wie Getreidekörner, Hülsenfrüchte, Grieß usw. werden in Flüssigkeit gegeben, sodass sie diese aufnehmen und so weich oder auch gar werden – je nachdem, ob die Flüssigkeit heiß oder kalt ist. Auch getrocknete Hülsenfrüchte wie Erbsen oder Linsen werden gerne vor der Verarbeitung über Nacht in kaltes Wasser gelegt. Dadurch erhalten sie ihre ursprüngliche Größe zurück und benötigen weniger Zeit beim Kochen.

Wenn man Getreidekörner, -flocken oder -schrot ungekocht essen möchte, sollte man sie auch einweichen, so werden sie bekömmlicher. Grieß, Couscous oder Bulgur werden mit kochendem Wasser übergossen oder kurz aufkocht und dann für einige Zeit quellen gelassen. Gerade bei Getreide zeigen sich die Vorteile: Beim Quellen wird die Flüssigkeit bestenfalls komplett vom Getreide aufgesogen, so gehen keine Nährstoffe verloren und auch vom Geschmack bleibt mehr im Getreide. Beim Kochen werden dagegen Nährstoffe und Geschmacksstoffe in das Kochwasser abgegeben, die dann beim Abgießen im Ausguss landen. Außerdem kann man obendrein Energie sparen, indem man ein altes Hausmittel anwendet:

Wenn man den Topf nach dem Aufkochen in eine warme Decke (aus Naturfaser) einwickelt, reicht die Restwärme meist für den gesamten Garprozess aus.

Zwiebeln

Jeder Gartenanfänger sollte sich ruhig einmal trauen, Zwiebelpflanzen im Garten zu ziehen. Denn obwohl man sie günstig in jedem Supermarkt ganzjährig kaufen kann, sind die Zwiebeln aus dem Garten knackiger und saftiger als die gelagerten Supermarkt-Pflanzen.

Die meisten Zwiebelsorten werden Anfang März oder April in einen durchlässigen und mit Kompost gedüngten Boden an einen sonnigen Platz gepflanzt. (Ausnahme: Knoblauch pflanzt man erst im Spätherbst und Schalotten schon im Februar.)

Am einfachsten ist es, wenn man Steckzwiebeln kauft. Diese werden einfach in den Boden gesteckt. Die Erde vorher mit den Fingern etwas lockern, die Steckzwiebeln mit der Spitze nach oben in die Erde setzen. Das obere Ende guckt dabei aus der Erde raus. Den Boden rund um die Zwiebel festklopfen. Nun brauchen Ihre Zwiebeln nur noch etwas Licht und Wasser, und ca. 5 Monate später – Ende Juli – können Sie sie im eigenen Garten ernten.

Kleine Tipps am Rande:

  1. Ihre Pflanzen brauchen wenig Pflege, da sie sehr robust und unempfindlich sind. Nur bei großer Trockenheit müssen Sie Ihre Zwiebeln wässern.
  2. Blütenstiele müssen abgebrochen werden, bevor sie zu blühen beginnen, denn sonst gedeihen die Zwiebeln in der Erde nicht richtig.
  3. Die Zwiebeln können geerntet werden, wenn sich die Blätter der Zwiebeln leicht gelb verfärbt haben und umgefallen sind.
  4. Zwiebeln im Garten haben noch einen positiven Nebeneffekt. Wenn man sie neben Rosen pflanzt, halten sie die Blattläuse fern. Knoblauch soll sogar Maulwürfe vergraulen.

Der kleine Gärtner im Winter

Im Winter gibt es im Garten nicht mehr viel zu tun. Wenn Sie Wasser im Garten haben, muss es abgestellt und restliches Wasser aus der Leitung gelassen werden, damit diese nicht kaputt friert. Die Gartengeräte sollten gesäubert und bis zum nächsten Frühling weggeräumt werden. Wenn Sie einen Laubbaum im Garten haben, lassen Sie das Laub liegen, denn es bietet Schutz für viele kleine Tiere.

Haben Sie das alles erledigt, sollten Sie die Wurzeln der Pflanzen, die in Töpfen und Kübeln in Ihrem Garten oder vor der Haustür überwintern, zusätzlich vor Kälte und Frost schützen. Lassen Sie sich von den Kindern helfen, wenn Sie die Töpfe in Leinen oder Jute einwickeln und mit hübschen Bändern zubinden. Das macht den Kindern viel Spaß und zaubert eine winterliche Stimmung in Ihren Garten.

Kommt dann der erste Schnee und alles fällt in einen märchenhaften Winterschlaf, können Sie es sich auf Ihrem Sofa gemütlich machen, und schon mit dem Planen fürs neue Jahr beginnen: welche Obst-und Gemüsesorten wollen Sie anpflanzen? Was können die Kinder selbstständig in ihrem Beet ernten? Machen Sie sich ruhig ein paar Notizen, denn der Frühling kommt schneller als man denkt.

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