Linsen-Chicoree-Auflauf

Zutaten (4 Portionen)

500 ml Milch

4 Chicorée (pro Stück ca. 120g)

200 g Berglinsen

200 g gegarte, geschälte Maronen (vakuumverpackt)

120 g Gruyère

3 Schalotten

20g Butter

20g Mehl

2 EL Weißweinessig

Einige Thymianzweige

1 Knoblauchzehe

Etwas Bratöl

Salz, Pfeffer, Muskat

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 180 °C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
  2. Die Linsen abspülen und nach Packungsanleitung weich garen, dabei kurz vor Ende der Garzeit mit Salz würzen. Dann in einem Sieb mit kaltem Wasser abspülen.
  3. Währenddessen für die Béchamelsauce die Butter in einem Topf zerlassen und das Mehl unter Rühren 2-3 Minuten anschwitzen. 2 EL Weißweinessig, ca. 75 ml Wasser und die Milch einrühren und für ca. 10-15 Minuten köcheln lassen. Gelegentlich umrühren. Mit Salz und Muskat abschmecken.
  4. Schalotten fein würfeln, Knoblauch zerdrücken oder reiben, Maronen grob klein schneiden. Die feinen Blättchen vom Thymian abzupfen. Den Käse reiben.
  5. Schalotten in etwas Öl anbraten. Knoblauch kurz mitbraten, anschließend Linsen, Maronen und Thymian hinzufügen. Die Bechamelsoße einrühren und alles noch einmal abschmecken.
  6. Den Chicorée längs halbieren und in einer Pfanne mit etwas Öl mit der Schnittfläche nach unten scharf anbraten. Dann mit den Schnittflächen nach oben in eine Auflaufform setzen und mit der Linsensoße auffüllen. Mit dem Käse bestreuen und auf der mittleren Schiene für ca. 30-35 Minuten backen.

Ob die Besonderheiten zutreffen, hängt im Einzelfall von den verwendeten Produkten ab. Bitte informieren Sie sich anhand der dort aufgeführten Inhaltsstoffe.

Helle Soßen

Eine helle Grundsauce, in diesem Fall die Béchamelsauce (mit Milch) oder Velouté (mit Brühe) lässt sich grundsätzlich aus den drei Komponenten Butter, Mehl (Type 405) und Milch oder Brühe herstellen. Alle weiteren Zutaten ergänzen die Sauce, geben zusätzlichen Geschmack oder den letzten Schliff für andere Gerichte.

Am Anfang der meisten hellen Saucen steht die Mehlschwitze, auch Roux genannt. Dies gibt der Sauce eine gebundene Konsistenz, einen leckeren buttrigen Geschmack und ein appetitliches Aussehen. Dazu wird Butter (70 g) in einem Topf zerlassen, anschließend wird Mehl (70 g) hinzugefügt. Während das Mehl mit einem Schneebesen unter die Butter gearbeitet wird, den Topf vom Herd nehmen.

Wenn Mehl und Butter eine glatte Konsistenz haben, die kalte Flüssigkeit (1,2 l Brühe oder Milch) in einem Schwung unter Rühren hinzugeben. Anschließend bei leichter Hitze unter ständigem Rühren zum Kochen bringen und bei geringer Temperatur für 15 Minuten kochen lassen, um den Mehlgeschmack auszukochen. Währenddessen kann die Sauce schon mit beliebigen Zutaten erweitert werden.

Belässt man es bei der Grundsauce, wird diese nur mit Salz, Pfeffer, Muskat, etwas Nelke und einem Lorbeerblatt abgeschmeckt. Für unser Hühnerfrikassee (Rezept im Newsletter) wird die Sauce mit etwas Zitrone, Gemüse und Hähnchenfleisch zu einem leckeren Klassiker! Auch für Aufläufe eignet sich die Sauce sehr gut.

Zwiebelwürfel

Zwiebelwürfel kommen in vielen Rezepten vor und mit der richtigen Technik sind sie leicht und mit wenig Tränen hergestellt.

Die erste Voraussetzung ist ein sehr scharfes Messer. Damit werden die Zwiebeln geschnitten und nicht gedrückt, und so treten weniger ätherische Öle aus, die das Augentränen verursachen. Wenn man zusätzlich für eine gute Durchlüftung der Küche sorgt, kommt man (fast) ohne Tränen aus.

Als erstes stutzt man den Strunk der Zwiebel, ohne ihn ganz abzuschneiden, da er die einzelnen Schichten der Zwiebel zusammenhält. Dann die Zwiebel längs halbieren und die Schale an den Schnittkanten mit dem Messer erfassen und abziehen. Dabei auch das dünne Häutchen (Silberhaut) direkt unter der Schale mit entfernen.

Jetzt die Zwiebelhälfte je nach gewünschter Würfelgröße mehrfach längs bis zum Strunk einschneiden, auch dabei den Strunk nicht durchtrennen. Um noch feinere Ergebnisse zu erzielen, kann man die Zwiebelhälfte noch waagerecht mehrfach bis zum Strunk einschneiden. Nun die einzelnen Schichten quer dazu in die gewünschte Größe schneiden. Der übrig bleibende Strunk kann für einen Suppen- oder Soßenansatz weiterverwendet werden.