Marokkanischer Blumenkohlsalat

Zutaten (4 Portionen)

1 großer Kopf Blumenkohl

½ Granatapfel

1 Zitrone

100 g Hirse oder Couscous

1 rote Zwiebel

1 Bund Petersilie

50 g Mandelstifte

3 EL Olivenöl

1 Bund Koriander

3 TL Harissa-Gewürz

1 Knoblauchzehe

1 TL Kreuzkümmel, gemahlen

Salz

Zubereitung

  1. Den Blumenkohl waschen und putzen, in Röschen zerteilen und auf einem Backblech mit dem Olivenöl und den Gewürzen und Salz mischen. Bei 200°C (Umluft) ca. 20 Minuten rösten.
  2. In der Zwischenzeit die Hirse bzw. den Couscous nach Packungsanleitung zubereiten. Die Zitrone auspressen, die Zwiebel in feine Würfel schneiden, den Knoblauch zerreiben und die Kräuter fein hacken. Die Granatapfelkerne herauslösen und ggf. die Mandelstifte in einer Pfanne ohne Fett rösten.
  3. Zum Schluss alle Zutaten in einer großen Schüssel vermengen und abschmecken.

 

Tipp

Der Salat schmeckt sowohl warm als auch kalt.

Ob die Besonderheiten zutreffen, hängt im Einzelfall von den verwendeten Produkten ab. Bitte informieren Sie sich anhand der dort aufgeführten Inhaltsstoffe.

Kreuzkümmel (Cumin)

Aroma

Geschmacklich ist Kreuzkümmel sehr intensiv und hat ein leicht brennendes und bitteres Aroma.

Vorkommen   

Kreuzkümmel - oder auch Cumin - kommt ursprünglich aus dem Orient, wird aber mittlerweile überall in warmen und gemäßigten Zonen angebaut.

Ernte

Die Früchte reifen an 30-50 cm hohen Stengeln. Kreuzkümmel ist einjährig und wird aus den Samen gezogen. Die Ernte findet im Spätsommer statt, wenn sich das Kraut verfärbt hat und die Samen eine gelbe Farbe angenommen haben.

Verwendung

Kreuzkümmel hat einen intensiven Geschmack und so muss man aufpassen, dass man die Gerichte nicht überwürzt. In Mexiko und Nordafrika, aber vor allem in Indien wird Kreuzkümmel für Currys, Masalas und Eintöpfe und zum Würzen von Couscous verwendet. Im Orient dient es auch als Brotgewürz.

Harmonie

Kreuzkümmel verträgt sich besonders gut mit Nelken, Kardamom, Lorbeer, Ingwer und Zimt, da diese Gewürze ebenfalls einen intensiven Geschmack haben.

 

Gesundheit

Kreuzkümmel regt den Stoffwechsel an und kann gegen Blähungen helfen.

Koriander

Herkunft

Koriander hat seine Heimat in Südeuropa und im (Vorder)Orient.

Ernte

Koriander ist ein Gewürz, bei dem man die frischen Blätter und die getrockneten Samen verwendet. Koriander ist einjährig. Die Blätter kann man frisch ernten; die Koriandersamen fallen von der Pflanze ab oder können leicht abgestreift werden, wenn sie reif sind. Mit ein bisschen Glück kann man sogar Koriandersamen im eigenen Kräutergarten ernten. Bei uns wird Koriander ab April in Kräutertöpfen angeboten.

Aroma

würzig und zugleich süßlich-blumig; Koriander erinnert ein bisschen an den Geschmack von frischer Orangenschale

Verwendung

Die Koriandersamen sollte man vor Gebrauch kurz anrösten, die frischen Blätter in einer Pfanne andünsten, denn so entfalten sie ihren vollen  Geschmack. Koriander wird häufig als Gewürz für Brot oder Gebäck  verwendet, aber auch für das Würzen von Linsengerichten und Fleisch- und Geflügelspeisen. Vor allem in der indischen Küche findet Koriander vielfältige Verwendung: kein Currygericht ohne Koriander!

Chili, frische Minze und Kreuzkümmel harmonieren beim Würzen von Fleischgerichten sehr gut mit Koriander.

Gesundheit

Auf den Magen-Darm-Trakt wirken die würzigen Körner entspannend. Koriander kann bei Durchfall und Völlegefühl helfen.