Gerösteter Brokkoli

Zutaten (4 Portionen) 

2 Brokkoliköpfe

250 g Edamame (Kerne)

250 g Sojabohnensprossen

250 g fester Tofu

1 Bund Frühlingszwiebeln

100 g Zuckererbsen, geputzt und halbiert

50 ml Olivenöl

2-3 EL Sesamsaat

Salz, Pfeffer

 

Ingwerdressing:

60 ml Olivenöl

30 ml Sojasauce

3 EL fein gehackter frischer Ingwer

3 El Honig

2 El Misopaste

1 Knoblauchzehe

Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Den Backofen auf 200°C (Ober- Unterhitze) vorheizen. Den Brokkoli waschen und in Röschen teilen, in einer großen Schüssel mit dem Öl mischen und kräftig mit Salz und Pfeffer würzen. Im Anschluss den Brokkoli für ca. 12 Minuten backen.
  2. Den Brokkoli aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Die Erbsen, Sojasprossen und die Edamame ca. 1 Minute in kochendem Salzwasser blanchieren, abgießen, in Eiswasser abschrecken und anschließend mit dem Brokkoli in eine Salatschüssel geben. Frühlingszwiebeln in dünne Ringe schneiden und hinzufügen.
  3. Für das Dressing alle Zutaten in eine Schüssel geben und verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Über den Salat geben. Den Tofu darüberbröseln, den Sesam darüberstreuen.

Ob die Besonderheiten zutreffen, hängt im Einzelfall von den verwendeten Produkten ab. Bitte informieren Sie sich anhand der dort aufgeführten Inhaltsstoffe.

Rösten

Ursprünglich wurde damit „auf dem Rost braten“ bezeichnet, heute versteht man unter Rösten das
trockene, fettlose Anbraten von pflanzlichen Lebensmitteln. Das Ziel ist, ihren Geschmack und ihre Farbe zu ändern und ihnen Feuchtigkeit zu entziehen. Rösten kennt man typischerweise von Kaffeebohnen, Nüssen, Getreide oder Kichererbsen, aber auch Gemüse, kleine Kartoffelwürfel oder Klöße und Knödel vom Vortag und sogar hart gewordenes Brot kann man rösten. Durch das Rösten bilden sich kräftige Aromen und Bitterstoffe, die appetitanregend und verdauungsfördernd sind, und man kann damit hervorragend auch Reste aufwerten.

Beim Rösten sollte man eine ausreichend große Pfanne verwenden und darauf achten, dass alle Teile ungefähr gleichgroß sind; kleinere Teile verbrennen schnell und es kann das schädliche Acrylamid entstehen – schwarze Stellen auf dem Röstgut zeigen das an. Erhitzen Sie die Pfanne nicht zu stark und wenden oder schwenken Sie das Röstgut regelmäßig darin. Wer es etwas bequemer haben will, kann auch im Backofen rösten. Im Ofen geröstete, gesalzene Mandeln sind z. B. eine gesunde Alternative
zu Chips. Beim Rösten von Brot und Gemüse können auch ein paar Tropfen Öl hinzugegeben werden, dann werden die Gewürze leichter aufgenommen.

Guten Appetit!

Ingwer

In den asiatischen Ländern hat Ingwer als Gewürz und als vielseitiges Heilmittel seit Jahrtausenden Tradition. Bereits Konfuzius (500 v. Chr.) soll ein so großer Anhänger von Ingwer gewesen sein, dass er alle seine Speisen damit würzen ließ. Ursprünglich stammt Ingwer aus Südostasien, heute wird er in allen tropischen Ländern angebaut. Von der Ingwerpflanze wird sowohl in der Heilkunde als auch in der Küche der Wurzelstock verwendet.

Aroma

Fruchtig fein mit ausgeprägter Schärfe. Gemahlener getrockneter Ingwer ist deutlich intensiver. Ingwer sollte vorsichtig dosiert werdenen, sonst sind die Speisen schnell zu scharf.

Verwendung

Ingwer ist sehr vielfältig und kann zum Würzen für salzige und süße Speisen verwendet werden. Bekannt geworden ist Ingwer bei uns als typisches Weihnachtsgewürz in Pfefferkuchen und anderen Keksen und als Würzmittel in fernöstlichen Speisen. Ingwer kann man mit vielen anderen Gewürzen verwenden. Besonders gut passt Ingwer zu Chili, Koriander(-grün), Muskat, Pfeffer und Nelken. Aber auch mit Zimt und Schokolade harmoniert Ingwer ganz ausgezeichnet.

Gesundheit

Durch die scharfen, ätherischen Öle wird die Durchblutung im Körper stark angeregt und

der Körper wird von innen erwärmt,Verspannungen und Verkrampfungen im Magen-Darm-Bereich werden gelöst. Ingwertee wirkt schleimlösend und entzündungshemmend und hat eine positive Wirkung auf das Immunsystem, er kann auch gut vorbeugend gegen Erkältung oder Grippe getrunken werden.