Zitrusfrüchte-Crumble

Zutaten (6 Portionen)

1 kg Zitrusfrüchte (z.B. Orangen, Grapefruits)

90 g Mehl

60 g brauner Zucker

60 g Butter

50 g Haselnusskerne

40 g Ingwer

1 Vanilleschote

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 200 °C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
  2. Die Haselnüsse in einer Pfanne ohne Fett braun rösten und abkühlen lassen. Den Ingwer und die Haselnüsse hacken. 60 g braunen Zucker, Mehl und Butter zusammen mit den Nüssen und dem Ingwer zu einem krümeligen Teig verkneten.
  3. Die Zitrusfrüchte filieren. Den Saft dabei auffangen. Die Vanilleschote längs aufschneiden und das Mark herauskratzen. Dann den aufgefangenen Zitrussaft mit dem Vanillemark und der ausgekratzten Vanilleschote für ca. 20 Minuten bei mittlerer Hitze einkochen, bis ein Sirup entsteht. Den Sirup vorsichtig mit den Fruchtfilets mischen.
  4. Die Fruchtfilets in der Auflaufform verteilen. Die Streusel darüberstreuen und auf der 2. Schiene von oben für ca. 20-25 Minuten backen, bis die Streusel goldbraun sind. Den Crumble noch heiß servieren.

 

Tipp

Dazu passt Schlagsahne oder eine Kugel Eis.

Ob die Besonderheiten zutreffen, hängt im Einzelfall von den verwendeten Produkten ab. Bitte informieren Sie sich anhand der dort aufgeführten Inhaltsstoffe.

Reduzieren

Der Begriff „Reduzieren“ beschreibt das Einkochen von Flüssigkeiten mit dem Ziel, den Wasseranteil zu verringern und so einen intensiveren Geschmack und eine cremige Konsistenz zu erhalten. Das macht man z. B. mit Fonds, Bratensäften oder auch Sahne, um eine Sauce herzustellen. Dazu nimmt man einen möglichst breiten Topf ohne Deckel oder eine hohe Pfanne, in der die Flüssigkeit unter ständigem Rühren bei kräftiger Hitze eingekocht wird, bis die gewünschte Konsistenz und der intensive Geschmack erreicht ist.

Wenn die Konsistenz nach dem Einkochen noch nicht cremig genug ist, können helle Saucen noch mit Sahne abgebunden werden – dazu wird diese mehrere Minuten mit der fertigen Reduktion eingekocht. Falls die Bindung durch Sahne nicht ausreicht, kann zusätzlich Mehl oder Stärke verwendet werden.

Klassische dunkle Saucen werden nach dem Einkochen mit Mehl, Stärke oder kalter Butter abgebunden. Mehl oder Stärke werden dazu mit Wasser gemischt, unter starkem Rühren in den Fond gegeben und anschließend nochmals unter mäßiger Hitze fünf Minuten gerührt.

Ingwer

In den asiatischen Ländern hat Ingwer als Gewürz und als vielseitiges Heilmittel seit Jahrtausenden Tradition. Bereits Konfuzius (500 v. Chr.) soll ein so großer Anhänger von Ingwer gewesen sein, dass er alle seine Speisen damit würzen ließ. Ursprünglich stammt Ingwer aus Südostasien, heute wird er in allen tropischen Ländern angebaut. Von der Ingwerpflanze wird sowohl in der Heilkunde als auch in der Küche der Wurzelstock verwendet.

Aroma

Fruchtig fein mit ausgeprägter Schärfe. Gemahlener getrockneter Ingwer ist deutlich intensiver. Ingwer sollte vorsichtig dosiert werdenen, sonst sind die Speisen schnell zu scharf.

Verwendung

Ingwer ist sehr vielfältig und kann zum Würzen für salzige und süße Speisen verwendet werden. Bekannt geworden ist Ingwer bei uns als typisches Weihnachtsgewürz in Pfefferkuchen und anderen Keksen und als Würzmittel in fernöstlichen Speisen. Ingwer kann man mit vielen anderen Gewürzen verwenden. Besonders gut passt Ingwer zu Chili, Koriander(-grün), Muskat, Pfeffer und Nelken. Aber auch mit Zimt und Schokolade harmoniert Ingwer ganz ausgezeichnet.

Gesundheit

Durch die scharfen, ätherischen Öle wird die Durchblutung im Körper stark angeregt und

der Körper wird von innen erwärmt,Verspannungen und Verkrampfungen im Magen-Darm-Bereich werden gelöst. Ingwertee wirkt schleimlösend und entzündungshemmend und hat eine positive Wirkung auf das Immunsystem, er kann auch gut vorbeugend gegen Erkältung oder Grippe getrunken werden.