Ricotta-Zucchini-Röllchen

Zutaten (für 4 Portionen)

2 Zucchini

400 g gehackte Tomaten aus der Dose

250 g Ricotta

100 g frischer Spinat

2 kleine Zwiebeln

1 Ei

1 EL Bratöl

1 TL Tomatenmark

1 Knoblauchzehe

Italienische Kräuter, z. B. Rosmarin, Thymian

Salz, Pfeffer, Zucker

Pinienkerne zum Garnieren

Zubereitung 

  1. Die Zwiebeln schälen und würfeln, den Knoblauch fein hacken. Die Hälfte der Zwiebelwürfel in einer großen Pfanne anbraten. Das Tomatenmark und den Knoblauch kurz mitbraten, dann mit den Dosentomaten ablöschen. Mit den italienischen Kräutern, Salz, Pfeffer und etwas Zucker abschmecken und in eine Auflaufform gießen.
  2. Den Spinat fein hacken und mit den übrigen Zwiebelwürfeln kurz anbraten. Abkühlen lassen und mit dem Ricotta, dem Ei sowie Salz und Pfeffer vermengen. Den Backofen auf 180 °C (Ober-/ Unterhitze) vorheizen. Die Zucchini mit einem Sparschäler in lange Streifen schneiden. Die Zucchinistreifen mit jeweils einem kleinen Löffel der Ricottamischung bestreichen und aufrollen. Die Röllchen auf die Soße in der Auflaufform geben und ca. 15 Minuten im vorgeheizten Ofen backen.
  3. Nach Belieben mit ein paar gerösteten Pinienkernen garnieren und servieren.

Tipp

Dieses Gericht schmeckt auch kalt sehr gut und eignet sich bestens als Vorspeise für eine sommerliche Gartenparty!

Ob die Besonderheiten zutreffen, hängt im Einzelfall von den verwendeten Produkten ab. Bitte informieren Sie sich anhand der dort aufgeführten Inhaltsstoffe.

Rosmarin

Herkunft

Rund ums Mittelmeer

Ernte

Zwischen April und Oktober

Aroma

Herb und würzig, leicht bitter

Verwendung

Bei fast allen Mittelmeerrezepten.  Herrlich zu Grill-, Fleisch- und Geflügelmarinaden und  Bratkartoffeln.  Die Nadeln fein hacken und leicht im Mörser anstoßen oder die ganzen Zweige verwenden und später entfernen, damit die kräftigen Nadeln später beim Essen nicht stören.

Harmoniert besonders gut mit Thymian, Salbei, Lorbeer und Knoblauch (ebenfalls Kräuter aus der Mittelmeerregion).

Gesundheit

Lindert Kopfschmerzen, beruhigt bei Nervosität, regt den Appetit an, beeinflusst positiv die Magen-, Darm- und Gallentätigkeit.

Thymian

Herkunft

Rund ums Mittelmeer, an sonnigen und felsigen Plätzen

Ernte

Zwischen April und November

Aroma

Angenehmer würzig-süßlicher Geschmack

Verwendung

Bei fast allen Mittelmeerrezepten, fester Bestandteil von den Kräutern der Provence. Getrockneter Thymian hat eine stärkere Würzkraft, Thymian entfaltet sein Aroma erst richtig beim Kochen. Harmoniert besonders gut mit Rosmarin, Salbei, Oliven  und Knoblauch

Gesundheit

Beruhigende und krampf-und schleimlösende Wirkung bei Bronchitis (Asthma)

Knoblauch

Seit über 5000 Jahren scheiden sich die Geister, wenn es um Knoblauch geht: Die einen können seinen Geruch kaum ertragen, die anderen sind ganz verrückt danach. Und beinahe genau so lange gibt es die unterschiedlichsten Geschichten: Knoblauch schützt vor Vampiren, dem bösen Blick, hat magische Zauberkräfte u. a. Im 18. Jahrhundert war Knoblauch in Sibirien sogar ein Zahlungsmittel für Steuern. In der heutigen Zeit verbinden viele Menschen mit Knoblauch aber vor allem seine gesunde Wirkung fürs Herz.

Aroma

Knoblauch hat ein scharf-beißendes Aroma, das ein wenig an den Geschmack von Zwiebeln erinnert.

Vorkommen  

Ursprünglich kommt Knoblauch aus Zentralasien, wird heute aber weltweit kultiviert. Das größte Anbaugebiet liegt in Kalifornien. In Europa wird Knoblauch vor allem in Spanien und im Balkan angebaut.

Ernte

Von Sommer bis Herbst können die Knollen geerntet werden. Besonders aromatisch sind die kleinen Knollen im Frühsommer.

Verwendung

Knoblauch kann roh, gebraten und gegart verzehrt werden. Sein Aroma ist milder, wenn er in Gerichten mitgegart wird. Er verfeinert Dressings, kalte Suppen und Dips, fehlt in kaum einem Pastagericht und gehört zu vielen Schmorgerichten dazu. Lamm und Huhn sind Fleischsorten, zu denen Knoblauch gut passt.

Für die, die der unvermeidbare Knoblauchgeruch stört: Ein Glas Milch oder Rotwein mildern den Geruch ebenso wie das Kauen von frischer Petersilie.

Gesundheit

Knoblauch regt die Verdauung an, hilft bei Fettstoffwechselstörungen, Bluthochdruck und Arteriosklerose. Er wird daher besonders von Menschen mit Herzkreislaufbeschwerden geschätzt.

Basilikum

Ursprünglich kommt Basilikum, das auch Königskraut genannt wird, aus Indien. Es wird in Deutschland schon seit dem 16. Jahrhundert angebaut, allerdings gedeihen von den rund sechzig verschiedenen Sorten nur  einige robuste Pflanzen bei uns.

Aroma

Manche erinnert das würzig-süße Aroma des frischen Basilikums an den Geschmack von frischer Minze. Getrocknet verändert sich das Aroma in eine leicht pfeffrige Note.

Anbau und Ernte

Wenn sich die letzte Eisheilige Mitte Mai bei uns verabschiedet hat, kann das Basilikum an einem sonnigen und windgeschützten Ort im Garten eingepflanzt werden. Anfangs sollte man nicht zu viele Blätter auf einmal ernten, denn das schadet der Pflanze. Besonders würzig schmecken die Blätter, wenn man sie vor der Blüte Ende Juni bis weit in den Juli erntet. Basilikum ist eine einjährige Pflanze.

Verwendung

Man sollte Basilikum bevorzugt frisch verwenden, getrocknet verliert es viel von seinem Aroma. Von zu starker Hitze wird es leicht bitter, deshalb sollte man Basilikum gekochten Speisen immer erst kurz vor Ende der Garzeit zufügen und nur ziehen lassen. Basilikum ist sehr vielfältig und kann in zahlreichen Speisen verwendet werden. Besonders die italienische Küche verzichtet selten auf das Königskraut. Bei uns wird es häufig mit Tomaten und Mozzarella, in Tomatensoße, auf Pizza oder in Pesto gegessen.

Gesundheit

Das Basilikum wirkt Appetit anregend, es fördert die Verdauung und soll entschlacken.

Milch und Milchprodukte

So gesund ist Milch

Milch und Milchprodukte sind ein wichtiger Bestandteil einer gesunden und ausgewogenen Ernährung. Milch enthält alle Bausteine, die Kinder für ihr Wachstum brauchen: hochwertiges Eiweiß, viele Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und besonders Kalzium. Kalzium sorgt dafür, dass Knochenmasse im Körper aufgebaut wird und eine gesunde Zahnentwicklung stattfinden kann. Da der Körper Kalzium nicht selber herstellen kann, muss dieser elementare Baustein über die Nahrung aufgenommen werden. Und Milch zählt zu den besten Kalziumlieferanten: 1 Glas Milch enthält 240 mg Kalzium. Die gleiche Menge müsste sonst z. B. über 9 Scheiben Brot oder 400 g Lauch aufgenommen werden!

Aber nicht jedes Kind mag Milch, viele mögen auch bestimmte Milchprodukte nicht! Daher greifen Eltern häufig zu Fertigprodukten, die oft bunt und süß sind, aber nicht mehr viel von den wertvollen Inhaltsstoffen der Milch enthalten und auch geschmacklich kaum noch an Milch, Joghurt, Quark oder andere Milchprodukte erinnern. So entspricht z. B. die beworbene Extraportion Milch in der Milchschnitte nur etwa einem Teelöffel Milch, während die Kinder gleichzeitig eine Menge Fett und Zucker zu sich nehmen.

Die beste Alternative ist es, gesunde Milchprodukte immer wieder abwechslungsreich auf den Tisch zu bringen. Bei Kindern sind Joghurt oder Quark meist sehr beliebt. Ein selbstgemachter Fruchtquark ist schnell zubereitet, und Sie können ihn gut nach dem Mittagessen oder als Nachmittagsmahlzeit anbieten. Ein Rezept dazu finden Sie im Innenteil.

Kinder freuen sich, wenn Sie beim Zubereiten helfen können und essen die selbstgemachten Speisen dann noch lieber. Nutzen Sie daher die ganze Vielfalt der Milchprodukte und kombinieren Sie diese auch mit frischem Gemüse oder Kräutern.

Welche Milch ist für Kinder geeignet?

Das Wichtigste vorweg: Milch ist kein Durstlöscher, sondern zählt aufgrund des hohen Nährstoffgehalts als vollwertiges Lebensmittel!

Im Handel sind verschiedene Milchsorten erhältlich:

Rohmilch (auch als Vorzugsmilch) ist unbehandelte Milch, die nach dem Melken nur gekühlt (und evt. gefiltert) wird. Weil sie nicht erhitzt wird, werden Keime, die in der Milch vorkommen können, nicht abgetötet. Besonders für Kinder ist der Verzehr daher nicht zu empfehlen.

Frischmilch wird bei ca. 75° C wärmebehandelt (pasteurisiert), wodurch alle Keime abgetötet werden, während die meisten Vitamine erhalten bleiben. H-Milch wird bei ca. 150° C ultrahocherhitzt und ist dadurch mehrere Wochen haltbar. Dabei geht allerdings ein Teil der B-Vitamine verloren und der Geschmack verändert sich.

Seit einiger Zeit gibt es meist nur noch eine länger haltbare Frischmilch zu kaufen, die sogenannte ESL-Milch. Sie wird durch kurze, starke Erhitzung bei 120° C und teils auch durch sehr feine Filtration für längere Zeit haltbar gemacht. Auch sie verliert dadurch etwas an hitzeempfindlichen Vitaminen. Sie ist ungeöffnet etwa zwei Wochen haltbar, hat aber einen ähnlichen Kochmilchgeschmack wie H-Milch.

Verwenden Sie wegen des natürlichen Geschmacks und der vielen Nährstoffe am besten Frischmilch und verzichten Sie in jedem Fall auf den Verzehr von Rohmilch.

Ernährungspyramide: Milch und Milchprodukte

Heute geht es um die Milch und Milchprodukte in der gelben Etage der Ernähurngspyramide.

Wir erklären Euch, was es für verschiedene Milchprodukte gibt und warum Milch und Milchprodukte, in der richtigen Menge, gut für Euren Körper sind. Doch warum sollen wir drei Portionen Milch und nur eine Portion Fleisch am Tag zu uns nehmen? Auch diese Frage beantworten wir Dir.

Zum Abschluss gibt es ein kleines Experiment, in dem wir Dir zeigen, wie man Frischkäse selber herstellen kann.

Viel Spaß!

Ernährungspyramide: Obst und Gemüse

Und es geht weiter mit unserer Ernährungspyramide …

Obst und Gemüse sind total gesund aber wie viel soll ich davon eigentlich essen? Und gibt es einen Unterschied zwischen Obst und Gemüse? In diesem Video klären wir all diese Fragen und noch viele weitere.

Viel Spaß!