Kräuter-Puffer

Zutaten (4 Portionen) 

Für die Kräuterpuffer:

8 Eier

1 rote Zwiebel

2 Scheiben Weißbrot (bevorzugt Dinkel)

40 g Dill

40 g Basilikumblätter

40 g Korianderblätter

25 g Walnusskerne

3 EL Berberitzen

½ TL gemahlener Kreuzkümmel

½ TL Salz

Öl zum Braten

 

Für die Sauce:

50 g Tahin

30 g Petersilie

2 EL Zitronensaft

1 Knoblauchzehe

1 Prise Salz

Zubereitung

  1. Die Eier verquirlen und die Weißbrote zerkleinern. Die Walnusskerne grob hacken und in einer Pfanne ohne Fett anrösten. Die Basilikum- und Korianderblätter waschen, trocken tupfen und grob hacken. Die Zwiebel schälen und fein würfeln.
  2. Eier, Brot, Walnusskerne, Zwiebelwürfel und Kräuter vermengen und mit den Gewürzen abschmecken. Etwas Öl in eine Pfanne geben und erhitzen. Jetzt die Masse mit einer Schöpfkelle portionsweise in die Pfanne geben und etwas andrücken. Die Puffer auf jeder Seite für ca. 1-2 Minuten knusprig braten. Nach Bedarf mehr Öl hinzugeben. Die fertigen Puffer kurz abtropfen lassen und auf einem Teller anrichten.
  3. Für die Sauce die Knoblauchzehe zerdrücken und mit den restlichen Zutaten, außer Wasser, in einer Schüssel pürieren. Bedarfsweise Wasser hinzufügen.

 

Tipp

Statt der Kräuter können auch Kohlrabi-, Radieschen- oder Möhrengrün verwendet werden.

Ob die Besonderheiten zutreffen, hängt im Einzelfall von den verwendeten Produkten ab. Bitte informieren Sie sich anhand der dort aufgeführten Inhaltsstoffe.

Braten

Fleisch, Fisch und Kartoffeln sind Lebensmittel, die sich gut zum Braten eignen. Die Lebensmittel werden entweder im eigenen Fett oder mit möglichst wenig Bratfett in der Pfanne bei ca. 180 °C oder im Backofen bei 180 bis 200 °C gebraten. Beim Braten in der Pfanne wird zuerst das Fett erhitzt und dann das Bratstück dazugegeben, von allen Seiten angebraten und dann bei mittlerer Hitze fertig gegart – am wenigsten Fett braucht man mit einer beschichteten Pfanne.

Zum Braten im Backofen eignen sich Bratstücke, die 1 kg oder mehr wiegen, zum Beispiel die klassische Weihnachts-

gans. Durch das Braten bildet sich eine kräftige, würzige Kruste. Auf dem Pfannenboden haben sich Röststoffe gesammelt, die als Grundlage für eine köstliche Bratensoße geeignet sind. Durch das anfängliche Anbraten schließen sich die Poren, und das Fleisch bleibt innen saftig. Zum anschließenden Garen reicht eine niedrigere Temperatur, so wird auch die Entstehung von krebserregenden Acrylamiden verringert.

Zum Braten sollte man nur hitzebeständiges Bratfett verwenden: beispielsweise Rapsöl, Erdnussöl, Butterfett. Manchmal brennen Teile des Bratenstuckes an, es entsteht eine schwarze Kruste. Die sollte man in jedem Fall abschneiden, da sie krebserregende Stoffe enthalten kann. Braten ist eine Garmethode, bei der die hitzeempfindlichen Vitamine und Mineralstoffe zum Teil zerstört werden können. Wer kein geeignetes Kochgeschirr (Bratschlauch, beschichtete Pfanne) hat, verwendet oft zu viel Fett. Beim Braten bilden sich Acrylamide, die Krebs auslösen und das Erbgut schädigen können.